29.01.2010 - 13. Dresdner Vertriebsfrühstück - Forschungsstandort Dresden
 

Zur ersten Veranstaltung im 3.Jahr Dresdner Vertriebsfrühstück wollten wir etwas mehr über den Forschungsstandort Dresden lernen. Dazu hatten wir uns Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf, eingeladen.

Prof. Joehnk zeigte sich als glühender Missionar in der Sache. Die bloße Aufzählung aller Forschungseinrichtungen überraschte und niemand wusste auf Anhieb alle 7 Hochschulen in Dresden zu benennen. Dresden ist der größte Leibnitz-Standort und wird in einer Studie als Forschungsstandort Nr. 3 in Deutschland und Nr. 10 in Europa gesehen.

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf kann als gutes Beispiel für die Verbindung von Forschung und Industrie gelten, wie Prof. Joehnk an vielen Beispielen erläuterte. Daneben ist die Einrichtung mit vielen Besuchern pro Jahr auch Wirtschaftsfaktor für das lokale Hotel-Gewerbe.
Die in Rossendorf betriebenen Großanlagen wie das Hochfeld-Magnetlabor oder die Strahlungsquelle Elbe haben einen Planungsvorlauf von ca. 10 Jahren. Dies erfordert viel visionäres Management. Noch mehr Möglichkeiten verspricht der anstehende Wechsel von der Leibnitz-Gemeinschaft zu Helmholtz (und damit in die größte Wissenschaftsgesellschaft Deutschlands).

Die Frage, was man denn nun für den Standort Dresden und seine Forschungseinrichtungen tun könnte, beantwortetet Prof. Joehnk:
"Mehr darüber reden ".



26.02.2010 - 14. Dresdner Vertriebsfrühstück - im Zeichen der Milch

Zu Gast war die erfolgreichste Regionalmarke Ostdeutschlands - Sachsenmilch.
Herr Thomas Rost, Marketingleiter, berichtete über den Weg der Marke. Als einen wesentlichen Erfolgsfaktor beschrieb er
die Zusammenlegung der klassischen Marketing- und Vertriebsabteilungen zur "Abteilung Marke". Crossfunktionale Teams,
Jobrotationen und integrierte Ziele sorgen für ein gemeinsames Verständnis vom Markt und vom Kunden. Marketingkampagnen-
und Materialien werden gemeinsam erarbeitet. Die Marketingspezialisten besuchen auch regelmäßig Kunden, um zu erfahren,
wie sich die Marke am Markt positioniert. "Alle dienen der Marke".

Heimat ist eine wesentliche Kategorie in der Werten der Marke. Ostalgie wird nicht bedient - Herr Rost sprach dann auch immer
vom "Gebiet zwischen Thüringen und Ostsee". Dass es den Kunden schmeckt, wurde als oberstes Entscheidungskriterium für
eine Produkteinführung genannt. Zum wie immer umfangreichen Frühstück des Art'otels gab es auch gleich noch einige Produkte
von Sachsenmilch zur Verkostung.

Die nicht abnehmen wollende Schlange an Gesprächswünschenden für Herrn Rost zeigte, dass Sachsenmilch auch ein
gefragter Geschäftspartner in der Region ist.

  

26.03.2010 - 15. Dresdner Vertriebsfrühstück - DREWAG
 

Zum 15. Dresdner Vertriebsfrühstück durften wir uns über einen Vortrag der Drewag – Stadtwerke Dresden GmbH freuen. Unter dem Titel „Energieeffizienz für Industrie und Gewerbe“ stellte uns Herr Dr.-Ing. habil. Rutger Kretschmer, Hauptabteilungsleiter Vertrieb und Beschaffung, das Produkt Blockheizkraftwerk, den Kundennutzen und die Vertriebsstrategie vor.

Ausführlich erläuterte Herr Dr. Kretschmer, welche Vorteile eine solche Kraft-Wärme-Kopplung auch in kleinen Einheiten haben kann und forderte die Anwesenden dazu auf, sich ein Stück „Eigenständigkeit“ zu kaufen. Senkung der Wärmekosten, stabile Energiepreise, sowie die Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben (für Neubauten) sind weitere Vorteile.

Der Vertrieb der Blockheizkraftwerke wird sehr strukturiert angegangen. Herr Dr. Kretschmer sagte, dass aus vorliegenden Daten und Informationen eine „Vertriebliche Wärmedatenbank“ geschaffen wurde, die Grundlage für die Potentialanalyse ist. Danach geht man zur Kundenansprache über, die im besten Fall im Kundentermin mit den Spezialisten des Dienstleistungsvertriebs mündet.

Neben diesem klassischen Weg soll als zweites Standbein die Zusammenarbeit mit Marktpartnern dienen.
Für Fragen zum Thema steht Herr Swen-Sören Börner zur Verfügung.

30.04.2010 - 16. Dresdner Vertriebsfrühstück - SaftTante
 

Zum 16. Dresdner Vertriebsfrühstück durften wir uns über einen Vortrag der SaftTante freuen – Frau Kirstin Walther, Geschäftsführerin der
Kelterei Walther in Arnsdorf. Jeder, der sich schon mal mit Corporate Blogs beschäftigt hat, wird den Saftblog kennen.

Und so berichtete Frau Walther (ohne Powerpoint, dafür mit online Beispielen) von den Anfängen des Blogs, wie durch vielleicht naives Ausprobieren und Lust am Kundendialog ein gewaltiges Medienecho entstanden ist (Stichwort "die Ringe") und wie das das Geschäft der Kelterei auf neue Füße gestellt hat.

Frau Walther sagte, dass durch die Möglichkeiten von Web 2.0 eine ganz neue und direkte Interaktion mit den Kunden möglich ist.
So hat die Kelterei viel von den Kunden gelernt: Produktverbesserungen, Produktschwerpunkte (z.B. Aronia) oder auch Ideen für die Vermarktung. Dabei dürfe man auch Fehler eingestehen. Das sei insgesamt auch einfacher zu handhaben, als immer dem Hochglanzbild zu entsprechen, das Marketing-Agenturen gern erzeugen.

Zur Zeit verlagere sich die Kommunikation vom Blog etwas mehr zu Twitter, wo die Interaktion noch direkter ist. Hier heisst Frau Walther dann auch SaftTante (http://twitter.com/safttante). Die Zeit reichte leider nicht aus, um das kommende und sich noch heftig entwickelnde Terrain Facebook zu besprechen. Abschließend sagte Frau Walther, dass im Marketing der Kelterei auch Offline Medien eine Rolle spielen, z.B. eine regelmäßig erscheinende Beilage zur Sächsichen Zeitung ("Saft Presse", die wiederum mit Themen aus dem Blog gespeist wird).

Die zahlreich erschienenen Teilnehmer am Vertriebsfrühstück (Besucherrekord!) gaben uns ein überaus postivies Feedback zum Thema und zum Vortrag von Frau Walther - ein guter Abschluß vor der Sommerpause.


24.09.2010 - 17. Dresdner Vertriebsfrühstück - net-clipping.de

Nach dem Dresdner Vertriebskongress 2010 und der anschließenden Sommerpause gab es ein Vertriebsfrühstück zu dem spannenden Thema, wie sich das Internet gerade verändert und wie sich diese Veränderung auf das lokale Geschäft auswirken kann.

Tobias Kroha, Geschäftsführer von net-clipping.de spannte den Bogen von den Anfängen seiner Internet-Tätigkeit zum aktuellen Geschehen. Er führte aus, dass sich das Internet lange auf sich selbst referenziert hat. Im Augenblick treten Menschen, ihre realen Aktionen und das Internet durch soziale Netzwerke, durch Dinge wie Augmented Realitiy (Vermischung von vom Computer erzeugten Daten und Bildern mit der Realität) und durch lokal-basierte Dienste wie foursquare.com in immer engere Beziehung. Dadurch eröffnen sich gleichzeitig vollkommen neue Dimensionen der Kommunikation.

Auf der Basis dieser Thesen stellte Herr Kroha den Bezug zum lokalen Geschäft dar und vermittelte, wie sich Marktbedinungen für den Mittelstand ändern könnten und wo die Chancen für Marketing und Vertrieb liegen. Die anschliessende Fragerunde der zahlreich erschienenen Teilnehmer zeigte, dass das Thema auf breites Interesse stößt.


29.10.2010 - 18. Dresdner Vertriebsfrühstück - Vodafone

Hagen Meißner, Vertriebsleiter Business der Vodafone Niederlassung Ost in Radebeul, gewährte uns in einem sehr lebendigen Vortrag Einblicke in die Geschichte und Zukunft des Mobilfunks. Schon seit 1992 ist Herr Meißner in diesem Geschäft tätig (damals D2 Mannesmann Mobilfunk). Heute berichten an ihn ca. 70 Vertriebsmitarbeiter in den Ländern Sachsen, Thüringen und Teilen von Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Zuerst informierte Herr Meißner über Technologien, Bandbreiten und Anwendungen in der Vergangenheit und nahen Zukunft. Dabei legte er dar, dass die mögliche Bandbreite expotentiell ansteigt und es dadurch revolutionäre Änderungen geben kann (z.B. Cloud Computing auch mobil). Im zweiten Teil des Vortrages erläuterte Herr Meißner die Vertriebsstruktur von Vodafone für Geschäftskunden aller Größen. So brachte z.B. die Trennung der Mitarbeiter nach Persönlichkeitsmerkmalen in Neukundenverkäufer und Bestandskundenbetreuer ("Hunter + Farmer") eine bessere Marktbearbeitung.

Die abschließende Fragerunde zeigte das Interesse an dem Thema. Individuelle Fragen (Tarife und Geräte) konnten mit dem anwesenden Händler Vodafone BusinessPremiumStore (Inh. Antje Krause) beantwortet werden.

26.11.2010 - 19. Dresdner Vertriebsfrühstück - T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Belegschaft im Intranet darüber abstimmt, ob Ihre neue Internet-Seite wegen ergonomischer Mängel sofort vom Netz genommen werden soll? Über diese und andere neue Herausforderungen, über positive und negative Auswirkungen des Web 2.0 in der internen Kommunikation berichtete in einem spannenden Vortrag Herr Peter Klingenburg, Geschäftsführer der T-Systems Multimedia Solutions GmbH mit Stammsitz Dresden.

Die Kernthese war, dass sich jeder Unternehmer mit internen "social" Medien beschäftigen muss, weil es sie gibt und sie nicht wieder verschwinden werden. Und ehe die Mitarbeiter, die im privaten Umfeld mit Facebook und Co. kommunizieren, im Unternehmen eigene Wege gehen und vielleicht Unternehmens-Interna auf öffentlichen Systemen besprechen, ist es sinnvoll, diese Wege kontrolliert zu nutzen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass das Grundprinzip des Web 2.0 und der Social Media Welt die Transparenz ist. Damit einhergehende Veränderungen in der Unternehmenskommunikation müssen beachtet werden, bringen aber auch positive Effekte.

In vielen Beispielen aus der Beratungspraxis zeigte Herr Klingenburg, welche verblüffenden Fortschritte es in der internen Unternehmenskommunikation geben kann, wenn interne Web 2.0 Anwendungen (also Blogs, Foren, Kommentarfunktionen usw.) eingesetzt werden.