27.11.2009 - 12. Dresdner Vertriebsfrühstück - Schloss Wackerbarth

Zum Abschluss des zweiten Jahres "Dresdner Vertriebsfrühstück" führte uns die Geschäftsführerin Frau Sonja Schilg durch Geschichte und Gegenwart des Sächsischen Staatsweingutes Schloss Wackerbarth.

Unter der Überschrift "Erlesen Sächsisch" und unter Bezug auf Leben und Wirken des Grafen Wackerbarth (1662-1734) erläuterte uns Frau Schilg die Methodik hinter Entscheidungen in der Entwicklung des Weingutes. So war die Gründung als 100%ige Tochter der SAB eine wichtige Voraussetzung für den Neuanfang. In wenigen Jahren wurde der Schwerpunkt von Sekt auf Wein verlagert und dort Spitzenergebnisse erzielt. Viele Auszeichnungen und Medaillen belegen dies. Dazu kam die Entwicklung als Event-Location, als Tourismus-Ziel und nicht zuletzt als Bildungsstätte für den Weinbau. Die Vision vom "1. Euopäischen Erlebnisweingut" wurde verwirklicht.

Beim Weinanbau setzt man auf Qualität und Nischen, denn, so Frau Schilg: Mangel allein trägt kein hohes Preisniveau.
Das Wort Kultur ist eines der Haupttriebkräfte auf Schloss Wackerbarth und wird in Verbindung mit Landschaft, Wein, Architektur, Sekt, Genuss und Alltag gesehen.

Auch aus der Managementerfahrung von Frau Schilg war zu lernen. So konnten wir erfahren, dass aus Visionen schnell Illusionen oder gar Halluzinationen werden oder wie wichtig Mitarbeiter für den Erfolg sind (Frage: Wie haben Sie es geschafft, in so kurzer Zeit ein Spitzen-Wein-Erzeuger zu werden? Antwort: Durch Arbeit!).

Das durchweg positive Feedback der Teilnehmer zeigt, dass Frau Schilg nicht nur mit einer Kostprobe des Sektes "August der Starke" (Flaschengärung, sehr lecker) den Geschmack der Besucher getroffen hat.