22.03.2013 - 38. Dresdner Vertriebsfrühstück - Employer Branding

Was macht Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber und brauchen Unternehmen wirklich Employer Branding? Mit diesen Fragen haben wir uns zum 38. Dresdner Vertriebsfrühstück beschäftigt und die Antwort von Tobias Spaeing, Kommunikationsberater von der pioneer communication GmbH, war eindeutig: Ein Unternehmer sollte wissen, wofür er und sein Unternehmen stehen. Nur so könnte man Bewerbern glaubhaft vermitteln, warum sie für genau dieses Unternehmen arbeiten sollen.

Durch den demographischen Wandel und anderen Einflussfaktoren sind in vielen Wirtschaftsbereichen bereits jetzt qualitative Mitarbeiter Mangelware. Laut dem Statistischen Bundesamt fehlen in Deutschland bis 2014 bereits 95.000 Ingenieure und 135.000 Naturwissenschaftler. Doch nicht nur die Rekrutierung wird in Zukunft ein zentrales Thema sein. Auch im Bereich Mitarbeiterbindung besteht in den meisten Firmen großer Nachholbedarf. Eine Umfrage von Stepstone von 2012 zeigte, dass 48% der Befragten ihr Arbeitsklima als enttäuschend empfinden. Ziel eines effizienten Employer Brandings muss daher nicht nur die Senkung der Rekrutierungskosten sein, sondern auch die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, denn zufriedene Mitarbeiter sind loyal, weniger krank und allgemein motivierter.

Die Vorteile liegen also klar auf der Hand. Wichtig ist aber, so Spaeing, dass man als Unternehmen authentisch und glaubwürdig bleibt. Zwischen der kommunizierten Marke und der Unternehmensrealität sollte bestmöglich keine Diskrepanz liegen, sonst wird sich langfristig kein Erfolg einstellen.